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Referate  / Stellungnahmen 

Juni 2009

Pflegetransparenzvereinbarung: Mangelhaftes Benotungssystem.  

Die Qualität stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste wird einmal jährlich geprüft und in einer Note zum Ausdruck gebracht. So begrüßenswert dieses Gesetz grundsätzlich ist,  eine zuverlässige Orientierungshilfe bieten die Noten nicht, da weder die Ergebnisqualität noch die menschliche Betreuung bewertet werden.  Der Pflege-SHV  übt an den Noten für Pflegeheime massive Kritik.  

Februar 2008

Pflegeweiterentwicklungsgesetz: Streitbarer Durchbruch einer umstrittenen Pflegereform 

Der Pflege-SHV bezeichnet die im Februar verabschiedete erste Pflegereform, als konzeptloses Stückwerk kleiner Kompromisse und Zugeständnisse.   An den Kernproblemen - die teilweise im  Pflegeversicherungsgesetz selbst begründet sind - rühren diese Beschlüsse nicht.

 August 2007

Personalabbau in Kliniken und Krankenhäusern 

Seit 1985 wurden rund 50.000 Pflege Stellen in Krankenhäusern und Kliniken abgebaut und dies bei einer deutlich gestiegenen Zahl der Behandlungsfälle, so das Ergebnis einer im Juli 2007 veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip). 

September 2006

(I )legale Pflege: Haushaltshilfen aus Osteuropa unverzichtbar  

Der Bedarf an Rund-um-die-Uhr Betreuung im häuslichen Umfeld kann derzeit nur mit Hilfe von Frauen aus Osteuropa einigermaßen gedeckt werden. Ihre Zahl wird aktuell auf 100.000 geschätzt. Genau weiß man das nicht, weil ein Großteil dieser Helferinnen von der deutschen Bürokratie nicht erfasst wird. 

Mai 2005

Runder-Tisch-Pflege: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Stellungnahme zur ambivalenten Haltung des Bundesverbandes der Wohlfahrtspflege. Diese Stellungnahme wurde von drei weiteren Mitgliedern des runden-Tisches unterzeichnet und allen Teilnehmern zugeleitet.   weiteres zum RTP  hier

Dezember 2004

Wenn Medizin und Pflege den Kranken kränker macht und wie man dies verhindern könnte

Referat anlässlich einer Tagung des Vereins ALZheimer-ETHik am 3.12.2004. Am Beispiel zweier Patientenschicksale werden krankmachende Strukturen und Haltungen im Umgang mit Demenzkranken aufgezeigt, sowie die Notwendigkeit eines ergebnisorientierten Qualitätssicherungssystems.   

Weiteres unter www.alzheimer-ethik.de   und www.alzheimer-alternativ-therapie.de

November 2004

Warum wir Patientenverfügungen und andere rechtlich-ethische Bestimmungen brauchen und wie man diese überflüssig machen könnte.  Dargestellt am Beispiel der künstlichen Ernährung über PEG-Sonde, siehe Kommentar zur neu entwickelten Vorlage eines Praxisstandards "Sondenernährung ethisch-rechtliche Maßstäbe" : Beispiel für eine wünschenswerte Handlungsanweisung in Krankenhäusern, Pflegeheimen und häuslicher Pflege.

Pflegewissenschaft sollte zur Lösung und nicht zur Verschärfung der Pflegeproblematik beitragen.  Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dogmatik aktueller Pflegewissenschaft, die noch nicht erforschte Pflegemaßnahmen verunsichert und der Praxis Investitionen aufnötigt, die mehr der Wissenschaft als der Praxis und den Kranken nutzen. Zu fordern wäre eine Pflegeforschung, die die Nützlichkeit praktizierter Standards und Methoden vergleicht, so dass Aussagen darüber gemacht werden können, welche Vorgehensweise mit dem geringsten Aufwand regelmäßig den größten Nutzen ergeben hat.

Oktober 2004

Zum Streit um die Wirksamkeit von Alzheimermedikamenten

Jüngste wissenschaftliche Studien stellen in Frage, was bislang als evidenzbasierte Alzheimertherapie "gehandelt" wurde. Der hier entbrannte Streit liefert zugleich ein vortreffliches Beispiel dafür, dass Ärzte, Pflegekräfte und Patienten gut beraten sind, wenn sie sich im Zeitgeist der Wissenschaftlichkeit ein unabhängiges Urteilsvermögen bewahren.

Januar  - Oktober  2004

Nationale Expertenstandards garantieren vor allem mehr Bürokratismus 

Zum tatsächlichen Nutzes des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe 

Ergebnis einer Umfrage Umfragebogen

Da der Expertenstandard mit seinen rund 50 Seiten wichtige inhaltliche Fragen zur Dekubitusprophylaxe unbeantwortet lässt aber dennoch in der Praxis sicher gestellt werden muss, dass alles Notwendige getan wird und alle Pflegekräfte einer Einrichtung wissen, was, wann konkret zu tun ist, bedarf es auch weiterhin eines Praxisstandards Dekubitusprophylaxe.

Entbürokratisierung in der Pflege: Ansatzpunkte  die gerne übersehen werden 

 

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